Wanderreitsattel

Der Wanderreitsattel ist besonders bequem für lange Ausritte. Was Sie beim Kauf beachten müssen und wo Sie tolle Modelle neu und gebraucht finden verraten wir Ihnen hier.

Wanderreitsattel kaufen

Welche Sattelarten gibt es und wo reiht sich der Wanderreitsattel ein?

In früheren Jahren diente das Reiten dazu große Entfernungen schnell zu überwinden. Das Pferd war nicht nur Wegbegleiter des Menschen, sondern erleichterte ihm Tätigkeiten, die ohne das Pferd nicht zu bewältigen waren.
 
Heute ist das Reiten fast ausschließlich ein Freizeitsport und hält die enge Verbundenheit zwischen Mensch und Pferd aufrecht. In wenigen Fällen wird noch heute das Pferd arbeitsmäßig eingesetzt, z.B. als Rückepferd zum Holzrücken in unwegsamen Waldgebieten. Für alle Sparten des Reitens wurden mittlerweile spezielle Sättel entwickelt. Vom Dressursattel bis zum leichten Rennsattel ist alles erhältlich.
 
Der Sattel ist eine der teuersten Komponenten beim Kauf der Ausrüstung für den Pferdesport. Im Idealfall können Sie sich den Sattel nach Maß anfertigen lassen. Ob es viele Vorteile bringt mag im Einzelfall zutreffen. Wenn sich die Anatomie des Pferdes, z.B. durch Alter, ändert kann der Maßsattel entsprechend angepasst werden. Am Markt sind in reicher Auswahl erstklassige Sättel vorhanden.
 
Es gibt verschiedene Grundtypen der Sättel: Springsättel mit stark vorgezogenem Sattelblatt, um beim Springen die unbedingt notwendige Position zu erreichen. Dressursättel mit geraden Sattelblättern für gestreckte Knie und den Vielseitigkeitssattel. In diese Kategorie fällt auch der Wanderreitsattel.
 
Wanderreiten

Welche Eigenschaften muss ein Wanderreitsattel besitzen?

 

Die wichtigsten Kriterien bei einem Sattel sind die Bequemlichkeit, die für den Reiter passende Größe, eine weiche Konsistenz und möglichst eine optimale Druckverteilung.

Wenn Sie den Sattel auflegen müssen Sie darauf achten, dass zwischen Pferderücken und dem hinteren Teil des Sattels ein Freiraum bleibt. Kurz gesagt, der Sattel soll vorne und hinten nicht zu knapp am Pferd aufliegen. Um Scheuerstellen zu vermeiden, ist das Unterlegen einer waschbaren Satteldecke zu empfehlen.

Der Wanderreitsattel ist besonders bequem und kann daher für lange Ausritte in der Freizeit benutzt werden.

Woraus besteht der Wanderreitsattel?

Wir haben zuerst beidseitig ein großes Sattelblatt, welches das Schweißblatt abdeckt. Dazwischen liegen die Sattelgurtstrupfen, die zur Befestigung des Sattels am Pferd dienen. Sie sind auch unter dem Begriff Gurtstrippen bekannt. Dann haben wir die Halteschlaufen für die Steigbügelriemen.
 
Weiter geht es mit der Sitzfläche und der vordere- und hintere Zwiesel, also der vordere und hintere Teil des Sattels. An der Seite sind Satteltaschenringe angebracht, um Taschen oder anderes Gepäck zu befestigen. Unter der Sitzfläche befindet sich ein Polster, welches zur Abfederung dient und den Sitzkomfort erhöht.
 
Zur Vervollständigung des Wanderreitsattels gehören noch die Steigbügel, die vom Steigbügelriemen und vom Sattelgurt gehalten werden. Diese sind für Ihre Sicherheit von großer Bedeutung.
 
Wenn Sie im Gelände reiten, mit Steigungen, Abhängen und schwierigen Passagen, empfiehlt sich ein Brustgurt und das Martingal. Ersterer besteht aus einem Gurt, der über die Brust des Pferdes verläuft und verhindert, dass der Sattel nach vorne oder hinten verrutscht.
 
Das am häufigsten verwendete Martingal besteht aus einem Brustriemen, durch den ein Lederband geführt wird, welches auf der einen Seite mit dem Sattelgurt verbunden ist und auf der anderen Seite in zwei Riemen gabelt, die jeweils in einem Ring enden. Durch die Ringe werden die Trensenzügel geführt. Achten Sie darauf, das Martingal gut anzupassen.
 
Zur Pflege des Sattels gehört das gründliche Putzen und Einfetten, welches in periodischen Abständen erforderlich ist, um die Halt- und Nutzbarkeit des wichtigen Materials zu gewährleisten. Eine gut ausgerüstete und trockene Sattelkammer trägt zur optimalen Erhaltung des Sattelzeugs bei.