Trense fürs Pferd

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Eine gut sitzende Trense stellt die optimale Verbindung zwischen Mensch und Pferd beim Reiten dar. Daher zählt das Mundstück, das zumindest aus 2 beweglichen Metallstangen besteht zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen beim Reitsport.
 
Bei uns erfahren Sie, wie diese wirkt, welche Vor- bzw. Nachteile die verschiedenen Arten aufweisen und worauf es beim Kauf zu achten gilt. So wird es Ihnen leichter fallen, das perfekte Modell für Ihren vierbeinigen Liebling zu finden.

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Unterschiedliche Arten

Die Wirkungsweise der Trense

Durch die Verbindung von Pferdetrense und Zügeln hat der Reiter die Möglichkeit, seine Kommandos an das Pferd weiterzugeben.
 
Aus diesem Grund wird die Trense auch gerne als Kommunikationsmittel zwischen Pferd und Reiter gesehen. Damit diese ihren Zeck aber auch wirklich erfüllt, sollte ein Modell ausgewählt werden, dass sowohl auf die Bedürfnisse des Pferdes als auch die des Reiters abgestimmt ist.
 

Die verschiedenen Materialien im Vergleich

 
Trensen sind mittlerweile nicht nur in verschiedenen Formen, sondern vor allem auch in verschiedenen Materialien erhältlich. Als besonders beliebt gelten Produkte aus Edelstahl, Eisen oder Kupfer. Während Edelstahltrensen besonders langlebig und glatt sind, zeichnen sich Kupfertrensen durch einen sehr guten Geschmack aus und erwärmen sich besonders schnell im Pferdemaul.
 
Auch Kunststofftrensen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, sind jedoch um einiges weniger strapazierfähig als die Metallvariante. Des Weiteren sollte regelmäßig kontrolliert werden, ob die Trense nicht bereits stark vom Pferd abgekauft wurde und es eventuell zu Verletzungen im Maul kommen kann.
 
Gummitrensen sind hingegen nur für Tiere geeignet, die sehr viel kauen.
 

Die Vor- und Nachteile der Trensenmodelle

 
Als beliebteste Variante gilt die einfachgebrochene Trense, auch Wassertrense genannt. Diese besteht aus zwei über ein Gelenk verbundene Mundstücke. Sie sorgt mithilfe eines Zwischenteils dafür, dass die Kommunikation zwischen Pferd und Reiter weicher vonstatten geht.
 
Die Knebeltrense ist zusätzlich mit Querstangen ausgestattet, wodurch die Maulwinkel besser geschützt werden. Die Olivenkopftrense funktioniert ähnlich, denn bei dieser sind die Mundstückenenden etwas verdickt. Schließlich gibt es auch noch die sogenannte D-Ringtrense, bei denen die seitlichen Ringe an ein D erinnern.
 
Von diesen klassischen Trensenmodellen sind zwei andere Varianten zu unterscheiden nämlich die Kandare und das Kappzaum. Bei der Kandare handelt es sich um eine durchgehende Stange, die aufgrund ihrer Bauweise eine extreme Hebelwirkung erzeugt.
 
So kann es leicht zu Verletzungen kommen, wenn ein unerfahrener oder nicht besonders gefühlvoll agierender Reiter das Pferd führt. Beim Kappzaum hingegen ist keine klassische Trense vorhanden und die Einwirkung auf den Pferdekopf erfolgt ausschließlich über den Nasenrücken.
 
Diese Variante kommt vor allem beim Longieren sehr junger Pferde zum Einsatz und wird nur in Ausnahmefällen von sehr erfahrenen Reitern im Reitsport eingesetzt.
 
Pferdetrense

Die richtige Verwendung einer Trense

 
Beim Anlegen der Trense ist darauf zu achten, dass diese perfekt sitzt. Wird ein zu kleines Modell gewählt, können die Mundwinkel des Pferdes eingeklemmt werden. Zwischen Pferdemaul und Trensenring sollte daher auf einer Seite zumindest einen fingerbreit Platz sein. So sorgen Sie dafür, dass Ihre Kommandos gut auf das Pferd übertragen können, ohne diesem zu schaden.
 

Darauf gilt es beim Kauf einer Trense zu achten

 
Neben der perfekten Passform der Trense spielt deren Qualität eine große Rolle. Schließlich sollte diese nicht der Gesundheit Ihres Pferdes schaden und gleichzeitig über viele Jahre hinweg ihren Zweck erfüllen. Vor allem von Modellen aus billigem Material sollten Sie daher dringend die Finger lassen. Sonst kann es passieren, dass Sie am Ende doppelt zahlen.