Reitrock

Haben Sie schon einmal von einem Reitrock gehört? Zwar sind diese relativ selten zu finden, aber dennoch extrem praktisch. Gerade bei Unwetter wie Regen oder wind können Sie ihren Nutzen ausspielen, doch auch optisch machen diese so einiges her.

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Reitrock – Bekleidung für Allwetterreiter?

Bei sanftem Regen durch den Wald reiten und bei frischem Schnee über das weite Feld – bei Wind und Wetter auszureiten klingt zunächst romantisch. Die Strecken sind frei, es riecht nach frischer Erde und es gibt nur Sie und Ihr Pferd.
 
Doch wer sich nur einmal bei schlechtem Wetter hinaus getraut hat, der weiß, wie schnell die Finger durchgefroren, die Hose durchnässt und die Oberschenkel vor Kälte eingefroren sind.
 
Hier muss eine gute Ausrüstung her, um Wind, Regen und Kälte zu trotzen und einer nervenaufreibenden Erkältung zu entgehen. Eine Möglichkeit, sich vor der Witterung zu schützen, ist der Reitrock oder Reitkilt.
 

Reitrock oder Reitmantel – Was sind die Unterschiede?

 
Reitmäntel erfreuen sich gerade im Winter großer Beliebtheit. Einfach ein Kleidungsstück übergezogen und schon sind Sie für die beißende Kälte in der Halle oder im Gelände gewappnet. Sobald jedoch Schnee oder Regen hinzukommen, zeigen sich schnell die Schwachstellen eines Mantels: Viele Modelle reichen nur bis zur Hälfte des Oberschenkels, so dass das Wasser doch auf die Beine läuft und die Hose durchnässt.
 
Außerdem regnet oder schneit es selbst bei den längeren Varianten leicht zwischen die Beine auf den Sattel, so dass auch noch der Hintern nass wird. Eine Erkältung ist bei solchen Bedingungen kaum noch aufzuhalten.
 
Ein Reit- oder auch Regenrock hingegen bedeckt sowohl Sattel als auch Beine bis über die Stiefel hinweg. Er wird um die Taille gewickelt und mit Gummibändern unter- und oberhalb des Knies befestigt.
 
Einige Modelle besitzen außerdem noch extra Gummibänder, um den Regenrock am Sattel zu befestigen. Auf diese Weise haben Sie weiterhin volle Beinfreiheit und keinen weiteren Stoff zwischen dem Sattel und Ihrer Reithose.
 

Was gibt es zu beachten?

 
Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen Reitrock zuzulegen, überlegen Sie sich, wofür Sie ihn benötigen. Bleiben Sie in der Halle oder werden Sie auch viel draußen unterwegs sein? Gerade im letzten Fall gibt es einige Dinge zu beachten. Achten Sie zuerst auf den Außenstoff. Er sollte natürlich wasserdicht und möglichst robust sein. Dann brauchen Sie sich auch über auffliegende Steinchen und tief hängende Äste keine Gedanken machen.
 
Außerdem sollte die Außenseite über aufgenähte Reflektoren verfügen, die Sie und Ihr Pferd auch im Dunkel für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar machen. Die Wahl des Unterstoffes hingegen hängt davon ab, was sie brauchen. Als Schutz gegen die Kälte hält Fleece effektiv warm und fühlt sich gleichzeitig auch noch kuschelig an.
 
Darüber hinaus empfiehlt es sich, auf einen beschwerten Saum zu achten, so dass der Kilt auch bei Wind nicht hoch weht. Ein Schnitt, bei dem die beiden Seiten länger sind als die Vorder- und Rückseite gewährt darüber hinaus auch beim Auf- und Absteigen die größtmögliche Beinfreiheit.
 
Pferd lustig

Runter vom Pferd und weg mit dem Reitrock?

 
Weit gefehlt! Auch wenn Sie wieder auf Ihren eigenen zwei Beinen stehen, kann Ihnen ein Reitrock große Dienste erweisen. Sei es am Rand der Reithalle oder des Platzes, als Lehrerin oder Lehrer in der Mitte oder bei einem kurzen Gespräch mit der Stallnachbarin, das sich ganz plötzlich in mehrere Stunden ausdehnt. Bei all diesen Gelegenheiten schützt und wärmt ein guter Reitrock wie eine warme Decke.