Westernsattel

Back to the Nature! Ein Westernsattel sieht nicht nur hervorragend aus, er ist auch noch unglaublich bequem und ist sowohl beim Westernreiten als auch in der Freizeit hervorragend zu gebrauchen!

In diesem Artikel gehen wir im Detail auf die Vor- und Nachteile ein und zeigen Ihnen wo Sie exzellente Modelle kaufen können die trotzdem den Geldbeutel nicht unnötig belasten.

Westernsattel kaufen

Was ist ein Westernsattel und was unterscheidet ihn von anderen Pferdesätteln?

Westernsättel werden einerseits beim Westernreiten eingesetzt und andererseits beim Freizeitreiten. Sie sind als Weiterentwicklung der Pferdesättel der portugiesischen und spanischen Eroberer anzusehen.
 
Ursprünglich bestand dieser Reitsattel aus einem Holzbaum, der mit Rohhaut überzogen war, und einem ledernen Aufbau. Dieses Leder ist häufig zur Verzierung vielfältig graviert. Neuere Modelle, die Sie im Handel günstiger bekommen können, werden mit Bäumen aus Kunststoff und Kunststoff- oder Lederbauten hergestellt.
 
Ein Kennzeichen dieses Satteltyps ist die große Auflagefläche, diese sorgt für eine gute Verteilung des Reitergewichts auf dem Rücken des Pferdes. Sowohl diese große Auflagefläche als auch die Sitzform des Sattels sorgen dafür, dass er sich sehr gut für länger andauernde Ritte eignet.
 
Westernsättel, die auf traditionelle Weise hergestellt werden, haben viel Gewicht und wiegen über 10 Kilogramm. Seit Ende des letzten Jahrhunderts gibt es Modelle, die ein geringeres Gewicht haben. Bei diesen Sätteln kommen leichte Werkstoffe zum Einsatz und es wird auf Entbehrliches verzichtet.
 
Das Horn gehört immer noch zum Westernsattel. Beim Roper ist der Zustand des Horns stabil genug, um Rinder mithilfe des Lassos zu fangen. Ein Westernpad dient bei dieser Sattelform als Polster, das sich zwischen Sattel und Pferd befindet.
 
Cowboy Pferd mit Westernsattel

Was sind die Vor- und Nachteile eines Westernsattels?

 

In einem Westernsattel können Sie bequem sitzen, denn er war ursprünglich dafür gedacht, dass die Cowboys den ganzen Tag, ohne sich großartig anstrengen zu müssen, in einer bequemen Weise in ihrem Sattel sitzen konnten.

Wenn ein Reitpferd zunimmt oder abnimmt, wird es durch diesen Satteltyp nicht behindert, da sich dieser nicht so weit nach unten ausdehnt wie ein englischer Sattel. Zur Vermeidung von Rückenproblemen muss ein Westernsattel selbstverständlich auch passen.

Der Körperbau von Westernpferden ist viel breiter als der von europäischen Reitpferden, deshalb ist der wichtigste Aspekt des Sattels die Breite. Trotz seiner lang geschnittenen Form drückt er auch nicht auf die Nierenpartie des Pferdes. Zwar ist die Auflagefläche eines Westernsattels größer, aber das Gewicht eines Reiters wird so verteilt, dass es nicht drückt.

Der Nachteil eines solchen Sattels ist das höhere Gewicht. Außerdem können Sie weder den Sattelgurt noch die Steigbügel von oben verstellen.

Was gibt es beim Kauf zu beachten?

Westernsättel existieren in sehr unterschiedlichen Ausführungen. Für Veranstaltungen und Turniere werden reichlich verzierte Modelle eingesetzt und für das tägliche Training einfach gehaltene Pferdesättel.
 
Es gibt sie in den verschiedensten Farben, das gilt auch für die Verzierungen auf und im Leder. Bei Sätteln, die qualitativ hochwertig sind, werden die Verzierungen mit der Hand eingestanzt. Das Muster drückt sich hier deutlich durch. Bei Leder, das maschinell gestanzt wird, sind die Verzierungen ausschließlich oberflächlich.
 
Die Lederverzierungen besitzen neben dem ästhetischen Nutzen aber ebenfalls einen praktischen Zweck. Das Leder wird mithilfe des Einstanzens verdichtet, dadurch wird der Westernsattel haltbarer. Viele Showsättel werden mit Silberverzierungen ausgestattet. Wenn die Sättel qualitativ hochwertig sind, wird häufig Sterling Silber mit der Hand eingraviert.
 
Wenn Sie möchten, dass Ihr heller Sattel seine Farbe behält, sollten Sie ihn wachsen und nicht einölen. Falls Sie aber eine dunklere Farbe vorziehen, sollten Sie Ihr gutes Stück einmal oder mehrmals hintereinander mit viel Öl bearbeiten.
 

Weitere Tipps und wichtige Informationen zum Westernsattel

Nur wenn Ihr Ziel ist, Roping zu betreiben, brauchen Sie einen Baum aus Holz. Kunststoffbäume sind in der aktuellen Verarbeitungsqualität genauso langlebig wie Bäume aus Holz. Viele Trainer tendieren allerdings zu Holzbäumen, da diese eine gewisse Flexibilität und Anpassbarkeit hinsichtlich des Pferderückens besitzt. Das Wichtigste am Baum ist eine exakte Passform in Bezug auf den jeweiligen Pferderücken.

Die Unterseite des Westernsattels wird nicht gepolstert, trotzdem befindet sich dort Kodelvlies, Schafwolle oder Lammfell. Diese „Polsterung“ dient dazu, dass Ihr Pad zwischen Pferderücken und Sattel nicht hin und her rutschen kann. Auf diese Weise wird verhindert, dass Reibstellen, Fellverwirbelungen oder Druckstellen entstehen. Die Passform dieses Satteltyps kann somit auch nicht großartig beeinflusst werden.
 
Der Sitz dieses Sattels darf nicht zu groß sein, denn sonst besteht die Gefahr, dass sich die Reiter sehr weit nach hinten setzten und die Beine zur Pferdeschulter strecken. Diese Sitzposition ist weder gelöst noch entspannt und nicht im Schwerpunkt im Bezug auf den Sattel.