Reithelm für Kinder

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Schützen Sie Ihr Kind vor schweren Verletzungen. „Safety First“ lautet die Devise und deshalb spielt der richtige Kinderreithelm eine große Rolle bei der Wahl der Reitbekleidung.
 
Worauf man unbedingt achten sollte und wo Sie günstige und trotzdem geprüfte und sichere Reithelme für Kinder finden verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Kinderreithelme kaufen

Welche Eigenschaften müssen gute Reithelme für Kinder besitzen?

Ein Reithelm gehört – wohl bemerkt nicht nur bei Kindern – zur Standardausrüstung eines Reiters und ist viel mehr als nur ein Accessoire. Damit er im Falle eines Sturzes auch wirklich vor Verletzungen im Kopfbereich schützen kann, muss er an aller erster Stelle gut passen.
 
Dafür sorgen die richtige Größe, Beriemung und Polsterung. Ein rutschender Helm mit zu viel Luft bietet im Ernstfall genauso wenig Schutz wie ein zu enger, der darüber hinaus noch Kopfschmerzen bereitet.
 
Um dies auch über einen längeren Zeitraum gewährleisten zu können (ein Kinderkopf wächst schließlich noch), gibt es spezielle Modelle, die sich stufenlos einstellen und somit genau an den Kopfumfang anpassen lassen. Dadurch muss der Helm nicht bei jedem Wachstumsschub sofort ausgetauscht werden.
 
Ein gutes Ventilationssystem sorgt außerdem dafür, dass es unter dem Helm nicht zu warm wird.
Kind reitet auf Pferd

Welche Reithelme sind für Kinder am besten geeignet?

 
Kinderreithelme müssen den selben Anforderungen entsprechen wie bei Erwachsenen. Was jedoch die kleinen von den großen Reitern unterscheidet, ist, dass sie sich noch im Wachstum befinden.
 
Deshalb ist es wichtig, dass sich die der Kopfumfang einstellen und anpassen lässt. Gute Kinderreithelme müssen auch gar nicht teuer sein – es gibt schon gute Produkte ab ungefähr 30 – 40 Euro.

Gibt es irgendwelche Besonderheiten die man bei Kindern beachten sollte?

Wie auch bei der Kaufentscheidung eines Helms für erwachsene Reiter, sollten Optik und Preis nicht an erster Stelle stehen, wenn es darum geht, sich für einen Reithelm zu entscheiden. Weitaus wichtiger sind Passform und Sicherheit.
 
Messen Sie vor den Kauf den Kopfumfang Ihres Kindes oder lassen Sie ihn beim Fachhändler direkt vor Ort abmessen. Viele Modelle für Kinder verfügen über ein Drehrad, mit dessen Hilfe sich das Kopfband des Helmes ganz schnell und einfach enger oder weiter stellen lässt.
 
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind den Helm auch ohne Probleme selbstständig schließen und öffnen kann. Außerdem sollte darauf Wert gelegt werden, dass die Ohren Ihres Kindes frei bleiben, damit es gut auf Geräusche und Außeneinflüsse reagieren kann.

Welches Material eignet sich am besten?

Kinder verfügen noch nicht über eine so ausgeprägte Nackenmuskulatur wie Erwachsene. Deshalb ist es wichtig, beim Kauf auch das Gewicht des potentiellen Helms im Auge zu behalten. Helme mit einem Gewicht unter 500 Gramm sind bei Kindern ideal, da sie angenehm zu tragen sind und trotzdem Stöße gut absorbieren.
 
Die Außenschale eines Helms besteht meistens aus thermoplastischem Kunststoff, bei höherpreisigen Varianten oft aus Carbon. Das Innenfutter ist aus Schaumstoff und im Idealfall sogar herausnehm- und waschbar.

Welche Überlegungen sollte man vor dem Kauf anstellen?

Vor dem Kauf eines neuen Reithelms, sollten Sie sich immer zuerst darüber informieren, ob er dem aktuellen Sicherheitsstandard entspricht. Indikatur hierfür ist die 2014 eingeführte EU-Sicherheitsnorm VG1. Lassen Sie deshalb von älteren Helmen, die nicht über diese Norm verfügen, die Finger.

Welche Kinderreithelme sind empfehlenswert?

Inzwischen gibt es von vielen namenhaften Herstellern Kinderreithelme in allen möglichen Forme, Farben und Variationen, vom klassischen Helm mit Stoffbezug bis hin zu Modellen in Radhelmoptik. Besonders bekannt sind Helme von Uvex, Casco oder Covalliero.

Übrigens ist davon abzuraten, sich einen gebrauchten Kinderreithelm zuzulegen. Grundsätzlich sollten Reithelme nach jedem Sturz ausgetauscht werden, da bereits feine Risse im Material die Sicherheit stark beeinträchtigen können.

Bei Secondhand-Modellen kennen Sie die Vorgeschichte nicht und der äußere Zustand eines Helms kann täuschen. Darüber hinaus entsprechen ältere Helme oft nicht mehr den aktuellen Sicherheitsnormen.